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ESV Mühldorf 2 vs. TSV Polling 2 - 4:1

Nach dem Punktgewinn in Haiming wollte man unbedingt nachlegen - 3 Punkte waren laut Trainer Alexander Hirsch heute Pflicht! So deutlich wie das das Ergebnis letztendlich aussieht war es bis zur Mitte der zweiten Halbzeit leider nicht. Nach einem furiosen Start lies der ESV extrem nach, spielte Polling dann in der zweiten Halbzeit an die Wand und entschied das Spiel mit teils wunderschönen Toren für sich.

Es ging sehr gut los für den ESV. Nach 6 Minuten wird ein ESV Stürmer im Strafraum gelegt - Elfmeter, TOR! Alper Cinar extrem sicher vom Punkt - der Torhüter mit nicht dem Hauch einer Chance. Wenige Minuten später Chaos im Pollinger Strafraum - Daniel Starnecker zögert nicht, hält drauf und ein Pollinger Verteidiger verhindert auf der Linie mit der Hand das Tor - klare Sache, der zweite Elfmeter für den ESV. Warum nun nicht wieder Alper Cinar zum Punkt schreitet ist letztendlich die Frage - wäre der Elfmeter im Tor gelandet, kein Problem. Der neue Schütze setzt den Elfmeter knapp über das Tor.





Ob der verschossene Elfmeter schuld war - man weiß es nicht. Der ESV stellte das Fußballspielen ein. Polling durch den verschossenen Elfmeter wieder motiviert von nun an mit Dauerdruck. Der ESV fand einfach nicht mehr ins Spiel und versuchte sich - trotz 1:0 Führung - in die Halbzeitpause zu schleppen. Das gelang nicht. ESV Libero Günther Kunz springt unter einer Flanke durch. Der ESV Tormann kommt - wohl überrascht - im 5 Meterraum nicht an den Ball und der Pollinger Links-Außen steht vollkommen frei - weit und breit kein ESV Spieler - und netzt zum mittlerweile verdienten 1:1 in der  40. Minute ein. Halbzeitstand 1:1.

Alexander Hirsch fand dann wohl die richtigen Worte und wechselte geschickt. Die Defensivlücken vom ESV nun geschlossen, legte der ESV los wie die Feuerwehr. Das Spiel fand eigentlich fast nur noch in der Hälfte von Polling statt. Daniel Starnecker kommt zum Schuss, bei dem sich Michael Kierner - Torhüter beim TSV Polling - auszeichnen kann. In der 60. Minute dann ein Freistoß von der Strafraumgrenze und wieder schreitet Alper Cinar zum Ball. Er läuft an. Tritt. Trifft! Die Erlösung für den ESV und die 2:1 Führung.

Nur 5 Minuten später wieder ein Freistoß von gleicher Stelle - Gökhan Demirel tritt den Freistoß als Aufsetzer in den Strafraum - der Pollinger Torhüter kann den Ball nur nach vorne abwehren und Stephan Biendl staubt ab. Wiederrum nur 2 Minuten später wird Stephan Biendl übel umgegrätscht. Dem Schiedsrichter bleibt nichts anderes übrig - Gelb Rot für Polling. Wiederum nur 3 Minuten später die endgültige Entscheidung - Stephan Biendl setzt sich super durch und trifft zum 4:1 - nun waren auch die letzten Zweifel verflogen.

Fazit: Der ESV setzt sich mit einer bärenstarken zweiten Halbzeit auch gegen Polling durch. Nach 9 Spielen stehen 5 Siege, 2 Punkteteilungen und 2 Niederlagen auf dem ESV Konto. Aus unserer Sicht ein äußerst positives Zwischenergebnis! Jetzt heißt es dran bleiben!




TSV Ampfing 2 vs. ESV Mühldorf 1 - 7:2

Ein rabenschwarzer Tag für die erste Mannschaft vom ESV Mühldorf. Das Spiel wurde in der ersten halben Stunde entschieden. Für den ESV eigentlich schon nach 5 Minuten. Bereits in der ersten Minute zeigt Ampfings Severin SChweiger seine Gefährlichkeit. Flori Wachtveitl bremst ihn mit einem Foul. Der Freistoß donnert an den Außenpfosten. Aber dann, zwei glasklare Chancen für den ESV. Justin Trillitzsch geht allein durch und hebt den Ball alein vor dem Tor doch noch nach innen. Iwan ist um fünf Zentimeter zu klein. Der Kopfball ist zu unplatziert. Zwei Minuten später Iwan Scheibel allein vor Tormann Neumann. Wieder nichts gewesen. Stattdessen in der 23. Minute dann das 1:0 für Ampfing durch Alex Konschu nach einem schönen Spielzug. Fünf Minuten später noch eine Riesenchance für Ampfing. Dann hatte Iwan nochmals die Gelegenheit zum Ausgleich. Das war es dann endgültig. Christoph Reiser foult im Strafraum. Den Elfmeter verwandelt Andy Balck. Vier Minuten später ist Manuel Stadlmayer ganz frei und schießt das 3:0. Eine Minute vor der Halbzeit dann gar das 4:0 durch Thomas Poledene.

Nach der Halbzeit kamen dann neben Stadlmayer und Balck nochmals drei Landesligaspieler, die vorher in Holzkirchen nur in der zweiten Halbzeit auf den Platz standen. SOmit war es auch mit einer Aufholjagd nichts. Zu stark waren jetzt die Schweppermänner. Staldmayer erhöhte auf 5:0. Ganz aufgegeben hatte der ESV noch nicht. Iwan Scheibel markierte den ersten ESV Treffer nach Pass von Wachtveitl. Dann war aber wieder Stadlmayer zur Stelle und stellte den alten Abstand wieder her. Nach Vorarbeit von Iwan Scheibel kam jetzt auch Justin Trillitzsch zu seinem Tor. Mit den Schlussminuten dann Tim Schwedes mit dem 7:2 für Ampfing 2.

Ob das Spiel einen anderen Verlauf nimmt, wenn der ESV in Führung geht? Schwer zu sagen. Die ESV Mannschaft präsentierte sich in keiner Weise in Normalform. Mit Stadlmayer und Balck hatte Ampfing zwei gestandene Landesligaspieler von Anfang an in ihren Reihen. Dem hatten wir nichts entgegenzusetzen. Nach der Pause nochmal 3 Landesliga-Spieler. Da war auch eine Aufholjagd nicht möglich.

Ein Ausrutscher mehr auch nicht. Der ESV hat immer noch die besten Karten. Allerdings muss man jetzt wieder punkten. Bei Heimspielen mit einem Dreier!



SV Haiming 2 vs. ESV Mühldorf 2 - 1:1

Was für ein super Spiel der zweiten Mannschaft gegen den noch unbesiegten Tabellenführer Haiming! Alle warnten vor dem Spiel vor dem starken Gegner aber die zweite Mannschaft ließ sich nicht einschüchtern - im Gegenteil: Sogar die Gegenspieler merkten nach dem Spiel an "die 3 Punkte wären für den ESV hochverdient gewesen". Es gab im Prinzip nur 2 Dinge zu bemängeln - die mangelhafte Chancen-Auswertung und eine kleines Abstimmungsproblem der neu formierten Abwehr, aus dem der frühe 1:0 Rückstand aus ESV Sicht resultierte - der Reihe nach.

Die zweite Mannschaft hat sich gegenüber dem ersten Saisonspiel in Jettenbach stark verändert. Igor Brozmann, Christian Meyer, Viktor Schitow, Mergim Ameti und Gökhan Demirel machten gegen Haiming jeweils ihr erstes bzw. zweites Spiel für unsere zweite Mannschaft. Besonders Rückkehrer Igor Brozmann überzeugte als Libero mit einer mehr als starken Leistung. Die somit neu formierte und somit nicht eingespielte 3er-Abwehrkette hatte in den ersten Minuten einige Abstimmungsprobleme. Ein Haiminger Stürmer - die Nummer 11, vor der man in der Kabine extra noch gewarnt hat - schnappt sich die Kugel und schiebt ohne zu zögern zur 1:0 Heimführung ein.





Dann kam von Haiming nicht mehr viel. Die Abwehr stabilisierte sich. Haiming in der ersten Halbzeit mit keiner weiteren Torchance. Der ESV hingegen offensivstark. Gökhan Demirel setzt einen super Freistoß an die Latte. Einen Biendl-Schuss kann der Haiminger Keeper glanzvoll parieren. Der ESV mit mehr Laufbereitschaft, besserem Passspiel, guten Kombinationen aber immer noch ohne Tor. So ging es dann leider auch in die Halbzeit. Trotz vieler hochkarätiger Chancen schaffte es der ESV nicht, den psychologisch so wichtigen Ausgleich vor der Pause zu erzielen.

Nach der Halbzeit das gleiche Bild. Der ESV extrem aggressiv gegen den Ball. Bei Eckbällen befanden sich alle ESV Spieler weit in der gegnerischen Hälfte und eroberten den Ball nach Ballverlust meist dort auch sofort wieder. Der Ball wollte trotzdem nicht ins Tor. Stephan Biendl und Alper Cinar jeweils mit super Chancen - der Haiminger Keeper hatte aber einen super Tag erwischt und lies sich nicht überwinden.

Kurz vor Schluss dann die Erlösung. Alper Cinar zielt bei einer Ecke genau auf den Kopf von Tobias Schmid, der den längst überfälligen Ausgleich erzielt. Danach passierte nicht mehr viel. Haiming wollte, war läuferisch aber am Boden. Der ESV war dann nach 80 Minuten Angriff leider auch nicht mehr in der Lage entscheidend nachzusetzen und verpasste es in den letzten Minuten sich erneut zwingende Chancen herauszuspielen. Dennoch ein super Spiel der zweiten Mannschaft gegen einen alles andere als schwachen Gegner. Somit ein Punkt für den ESV und der erste Punktverlust für Haiming im 8. Spiel.

Fazit: Wenn unsere zweite Mannschaft es schafft, weiterhin regelmäßig solche Leistungen in den Spielen abzurufen so ist am Ende der Saison ein Platz im oberen Tabellendrittel  nicht nur Wunschdenken sondern durchaus möglich.