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SV Tüßling 2 - ESV Mühldorf 0:3

Schwarzer Sonntag für die Spielgemeinschaft Teising-Tüßling. Das Vorspiel verlor die SG als Tabellenführer der Kreisklasse 3 gegen den SV Mehring mit 1:2. Anschließend kam der ESV Mühldorf und nahm einen  verdienten „Dreier“ aus Tüßling mit. Tüßling 2 war Absteiger aus der A-Klasse mit 21 Punkten und bis zum Gastspiel des ESV hatte man noch kein Spiel in der aktuellen Saison verloren. Da der ESV mit sämtlichen Dressen in Tüßling schon verloren hat, kam die neue „Heymann Dress“  zum Einsatz. Die ESV Spieler präsentieren die neue Spielkleidung  hervorragend.





Bereits in der ersten Minute gab Iwan Scheibel einen Warnschuss auf das Tüßlinger Tor ab, das von Julian Starnecker gehütet wurde. Nach einer Viertelstunde spielt Tüßlings Torhüter den Ball nach links außen. Dort lauert ESV Stürmer Justin Trillitzsch, der sich den Ball erkämpft und in den Strafraum zu Iwan Scheibel passt. Ganz sicher befördert Iwan die Kugel zum 0:1 in Netz. Fünf Minuten später spielt Adam Soos  ESV Stürmer Justin Trillitzsch frei. Diesmal zeigte Starnecker seine Klasse, indem er den Ball abwehrte. Acht Minuten später war es aber dann soweit. Justin setzt sich allein durch und schießt zum 0:2 ein. Bis zur Halbzeit hatte dieses Ergebnis bestand. Eine verdiente Pausenführung für den ESV.

Nach der Halbzeit ein guter Beginn für den ESV. Die SG wurde aber von Minute zum Minute stärker und drängte auf den Anschlusstreffer. In der 64. Minute die beste Tat von ESV Torhüter Stefan Leipholz, als er einen Tüßlinger Kopfball entschärfte. Tüßlings Spielertrainer Christian Plank verlegte seine Aktivitäten nach vorne und brachte deutlichen Schwung in den Tüßlinger Angriff. Zwei Minuten vor Spielschluss war nochmals ESV Tormann Leipholz zur Stelle. Den nächsten Angriff schloss dann Tobias Schmid mit dem 0:3 ab. In der Nachspielzeit tat sich dann nichts mehr.

Der ESV eroberte sich mit diesem Sieg die Tabellenführung zurück und hat gute Aussichten die Vorrunde als Spitzenreiter abzuschließen. Viktor Färderer und Sico Moreno waren verletzt. Igor Brozmann lieferte auf der Liberoposition eine starke Partie.

Kader: Leipholz, Six, Meyer, Schmid, Hirsch, Scheibel, Trillitzsch, Soos, Wachtveitl, Oszinda, Lohmeier, Golpert, Reiser, Brozmann;

Quelle: Fußball Echo / Joseph Westenkirchner



SV Kay vs. ESV Mühldorf (Damen) - 13:0

Die Damenmannschaft vom SV Kay ist eine der stärksten Mannschaften in unserer Gruppe. Dass eine Niederlage - auch wegen der vielen Ausfälle (Raspl verletzt. Bieber verletzt. Alker grippisch. Bazelt / Schmid noch nicht spielberechtigt.) - fast unausweichlich war, wurde schon beim Aufwärmen klar. Während der ESV alle verfügbaren Spieler aufbieten musste um überhaupt antreten zu können, war die Bank beim SV Kay prall gefüllt. In der ersten Halbzeit brauchten sich die ESV Mädels aber nicht verstecken. Es wurde vor allem defensiv sehr gut gearbeitet. Bis auf 3 individuelle Fehler gab es in der ersten Halbzeit nichts, worüber man sich große Sorgen hätte machen müssen. Der SV Kay zwar extrem spielstark aber noch ohne große Durchschlagskraft. Halbzeitstand 3:0 für den SV Kay.





Nach der Halbzeitpause die ESV Mädels im Tiefschlaf. Null Laufbereitschaft. Null Einsatz - aus ESV Sicht eine Katastrophe. Nur 5 Minuten nach Anpfiff der zweiten Halbzeit stand es 6:0. Torhüterin Bianca Attenhauser nun völlig von der Rolle legte den Gegenspielern reihenweise Treffer auf. Weder von Abwehr noch vom Mittelfeld etwas zu sehen. Ratz Fatz folgten das 7:0, 8:0, 9:0. Der ESV nicht mehr anwesend und mit weiteren haarsträubenden Fehlern. Es entwickelte sich ein regelrechtes Fußball-Desaster. Eine Szene die die Abläufe in der zweiten Halbzeit gut beschreiben: Die Mädels vom SV Kay erzielen einen Treffer. Anstoß für den ESV. Eine ESV Spielerin drischt den völlig ohne Bedrängnis Ball vom Anstoß in Richtung eigenes Tor. Ecke für Kay. Tor für Kay. Der SV Kay erzielte im Schnitt in der zweiten Halbzeit alle 4 Minuten ein Tor - 10 Tore in 40 Minuten. Das sagt alles über die fußballerische Leistung unserer Mädels in der zweiten Halbzeit aus.

Die Trainer Michael Bachmeier und Christoph Annabrunner ordneten nach dem Spiel wegen der desaströsen Leistung in der zweiten Halbzeit sofort eine Straftrainingswoche ein. Montag Lauftraining. Dienstag reguläres Training. Mittwoch Lauftraining. Freitag Lauftraining. Wegen des mangelhaften Einsatzes in der zweiten Hälfte ist das die richtige Entscheidung. Die Mädels brauchen kraft für mehr als 40 Minuten sonst bleiben solch desaströse Niederlagen keine Seltenheit.  Zu allem Überfluss wird die Verletztenliste immer länger: Bianca Attenhauser, Saskia Raspl und Sabrina Bieber fallen noch mehrere Wochen wegen Bänderrissen aus. Bazelt und Schmid sind immer noch nicht spielberechtigt - Bazelt sogar erst ab dem 01.01.2014. Wenn von 15 Spielerinnen 5 Spielerinnen ausfallen ist das auch in der Freizeitliga kaum zu kompensieren. Jetzt heißt es nach vorne schauen. Am Sonntag kommt mit dem TSV Reischach ein vermeintlich schwächerer Gegner zum ESV - hier zu Punkten wäre wichtig um wieder Selbsvertrauen zu gewinnen.



ESV Mühldorf I vs. TuS Mettenheim 2 - 7:2

Mit einer super Leistung watschte unsere erste Mannschaft die zweite Mannschaft vom TuS Mettenheim ab. Nach der bitteren 7:2 Pleite beim verstärkten TSV Ampfing vor einer Woche, war das die richtige Reaktion! Die ESV'ler liesen sich von der Niederlage in der vergangenen Woche nicht beeindrucken und zeigten gegen Mettenheim teilweise sehr sehenswerten Fußball. Das Spiel hatte noch nicht mal begonnen, da bekommt der ESV einen Elfmeter - Viktor Färderer lässt sich diese Chance nicht nehmen und netzt zum 1:0 ein.





Justin Trillitzsch drehte richtig auf und erzielte 3 Treffer. Adam Soos erzielt das wichtige 3:0 vor der Halbzeit. Stephan Biendl wurde die letzten 20 Minuten noch eingewechselt und traf nach seinen zwei Treffern bei der zweiten Mannschaft dann auch bei der ersten Mannschaft. Negativ waren - auch wieder bei diesem Spiel - die beiden Gegentore. Der ESV hatte das Spiel zu jeder Zeit im Griff und die beiden Gegentore wären nicht nötig gewesen.

Fazit: Nach der Niederlage in Ampfing hat unsere erste Mannschaft die richtige Reaktion gezeigt. So muss es weiter gehen!