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ESV Mühldorf I vs. SG Kirchweidach / Halsbach II - 5:2

Was ein Knüller! Der drittplatzierte ESV (16 Spiele / 32 Punkte) gegen den erstplatzierten Kirchweidach (18 Spiele / 43 Punkte). Mit einem Sieg von Kirchweidach wären diese wohl durch gewesen - 8 Punkte (2 potentielle ESV Siege in Nachholspielen einkalkuliert) in den verbleibenden Spielen hätte die Mannschaft aus Kirchweidach wohl auf keinen Fall mehr verspielt (bisher erst eine Saison-niederlage). Wie wichtig dieses Spiel für unsere erste Mannschaft also war lässt sich an der beschriebenen Tabellensituation bereits erkennen. Mit einem Sieg wäre man "bis auf 2 Punkte" an Kirchweidach und auch ohne Nachholspiele vor allem an Feichten (zweitplatziert) dran.

Der ESV also gefordert und so präsentierte er sich auch. Nach der extrem bittern 2:1 Niederlage in Kraiburg nach schwacher Leistung der ESV nicht wieder zu erkennen. Druckvoll. Engangiert. Mit Leidschaft und spielerischer Überlegenheit. Mit einem gefühlvollen Heber legte Iwan Scheibl los (unumstrittener Mann des Spiels 2 Tore / 2 Vorlagen) und brachte den ESV früh in Führung. Durch eine kleine Unachtsamkeit in der ESV Hintermannschaft kam ein Kirchweidacher in gefährlicher Position zu Fall. Mit einem unhaltbaren Kracher glichen die Kirchweidacher aus.

Viele dachten nun "jetzt geht das wieder los. Der ESV beginnt gut. Fängt sich ein Gegentor und wird nevös." Nicht so an diesem Nachmittag. Die von Trainer Günther Kunz in einer extra angesetzten Besprechung perfekt vorbereitete Mannschaft lies sich nicht beirren. Nach toller Flanke von Iwan Scheibl ist Florian Wachtveitel mit einem sehenswerten Flugkopfball zur Stelle - die erneute Führung.






Wenig später ein genialer Pass - wieder - von Iwan Scheibl auf Stephan Biendl der den Ball geschickt am herausstürmenden Kirchweidacher Keeper vorbeilegt. Die 3:1 Führung. Der ESV steckte auch jetzt nicht zurück - getreu dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigun". Nach einem langen Ball sprechen sich Andreas Pettinger routiniert ab, Pettinger wechselt nach außen und Scheibl nach innen. Mit einem genau getimeten Pass setzt Pettinger Scheibl ins Szene der den Ball durch die Beine des Kirchweidacher Keepers spitzelt.

Gegen Ende der ersten Halbzeit wird Valentin Lohmeier im Strafraum gehalten - Elfmeter. Mit Ruhe verwandelt Sebastian Reichstaller den Ball ins linke obere Eck - das 5:1 für den ESV und der Pausenstand. Nach der Pause der ESV etwas weniger druckvoll aber dennoch stabil in der Defensive. Die zweite Halbzeit dann jedoch relativ "Highlightarm" der ESV stand kompakt und lies den Kirchweidachern wenig Platz. In den Schlussminuten wurde den Kirchweidachern dann nochmal ein Elfemter zugesprochen - das 5:2 aber keine Gefahr mehr für einen Punktverlust.

Fazit: Ein sehr starker Auftritt der ESV Truppe mit dem nach letzter Woche wohl nur wenige gerechnet haben. So muss es nun weiter gehen.



ESV Mühldorf II vs. SV Erlbach III - 0:2

Nach der berechtigten, konstruktiven Kritik von Abteilungsleiter Joseph Westenkirchner und Trainer Günther Kunz bei der Spielersitzung am Freitag hatte man von Anfang an ein ganz anderes Gefühl neben und am Platz als die zweite Mannschaft gegen die sehr starke 3te Mannschaft aus Erlbach an trat.

Dieses Gefühl wurde während des Spiels bestätigt. Die umgebaute Defensive stand sehr gut und lies wenig zu und auch das Mittelfeld arbeitete über die kompletten 90 Minuten gut mit nach hinten und schaffte es trotzdem sich in der Offensive einzubringen. Generell war das eigentlich das beste Spiel der zweiten Mannschaft 2013.

Leider wurde diese gute Leistung nicht durch einen oder gar drei zählbare Punkte gekrönt. Nachdem in der Mitte der ersten Halbzeit ein Erlbacher zu Fall kommt zeigt der Schiedsrichter auf den Punkt. Ein sehr platzierter Elfmeter der die Erlbacher in Front brachte. Generell die Erlbacher in der Offensive überraschend Ideenlos.






Der ESV erarbeitete sich mehere hochkarätige Chancen - das vor allem in der zweiten Halbzeit. Erlbach eigentlich nur durch Konter gefährlich und so kam es wie es kommen musste. Im zweiten Drittel der zweiten Hälfte ein Erlbacher Konter bis zur Grundlinie und vielleicht sogar den einen oder anderen Millimeter über diese hinaus. Die ESV Hintermannschaft rechnet mit einem Pfiff der leider aus blieb und der Erlbacher Stürmer erhöht auf 0:2.

Der ESV weiter unbeeindruckt mit Offensive-Power aber ohne Durchschlagskraft. Viele hochkarätige Chancen wurden vergeben - vielleicht fehlte an dem Nachmittag einfach das nötige Quäntchen glück. Erlbach mit einem eher unverdienten Sieg - eine Punkteteilung wäre Gerecht gewesen.

Die große Stärke der Erlbacher war an diesem Nachmittag Effektivität. Abgesehen von den beiden Toren blieben die Erlbacher bis auf einen sehr gefährlichen Eckball der den langen Pfosten striff und ein "fast Eigentor", das vom ESV Tormann verhindert werden konnte hatte Erlbach im Prinzip keine hochkarätige Tochance.



DJK Pleiskirchen 2 vs. ESV Mühldorf 2 - 1:5

Nach den beiden Niederlagen gegen Erharting und Mettenheim wollte der ESV minimum einen Punkt aus Pleiskirchen entführen - dieses Minimalziel vor Augen stand der ESV vor allem in der ersten Hälfte hinten gut und lies wenig zu. Das sah zeitweise gar nicht schlecht aus.
 
Gekrönt wurde die gute Defensivleistung in der ersten Halbzeit durch den 0:1 Führungstreffer für den ESV in der Mitte der ersten Hälfte. Nach einem guten Pass in den freien Raum von Mittelfeldmann Bachmeier tankt sich Patrick Hilger durch und erzwingt das Tor in einem Pressschlag mit einem Pleiskirchner Verteidiger.
 
Nach der Pause kurz nochmal der ESV in der Offensive. Tobias Brandlmeier steckt einmal sehr gut durch aber ein ESV Stürmer startet zu früh - Abseits. Dann die Pleiskirchner mit Dauerdruck und der ESV Konditionsschwach und extrem kraftlos. Die Pleiskirchner überrannten den ESV einfach und kamen mit einem Freistoß bei dem ESV Tormann Dynamo eine etwas unglückliche Figur machte schnell zum Ausgleich.





Nichts desto Trotz hätte der ESV dann nochmal Gas geben können - leider standen aber zu viele Spieler auf dem Platz bei denen die Trainingsbeteiligung mit gar 0 oder weniger als 5 Trainings seit Februar sehr zu Wünschen übrig lies. So blieb es bei einigen Spielern bei einem Bewegungsradius in der Größe des Mittelkreises und so kann man auch in der C-Klasse kein Spiel gewinnen und kein Unentschieden halten.
 
Es folgten ein strittiger Elfmeter, das 2:1 für Pleiskirchen. Die fehlende Gegenwehr und individuelle Fehler machten es den Pleiskirchnern dann leicht auch noch das 3:1, das 4:1 und den 5:1 Endstand zu markieren.
 
Fazit: Ändert sich die Trainingsbeteiligung bei der zweiten Mannschaft nicht wird in der Rückrunde jedes Spiel zum Desaster. Eine Fußballmannschaft besteht aus minimum 11 Mann und kann nicht bestehen wenn davon nur 3 oder 4 Spieler regelmäßig trainieren.