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ESV Mühldorf vs. SV Mehring - 0:4

Bei extrem schlechtem Herbstwetter schafften es unsere Mädels nicht die vielen Verletzten zu kompensieren und mussten sich deshalb erneut geschlagen geben. Lichtblick war die gute erste Halbzeit, in der man das 0:0 halten und fast sogar in Führung gehen konnte. Die gute Mehringer Torfrau konnte das aber mit einer halsbrecherischen Aktion am Rand des Strafraums verhindern.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit rutscht der, sonst nur mit starken Leistungen auffälligen ESV Torfrau Antonia Gumpinger ein Kullerball durch. Solche Fehler passieren auch auf dem höchsten Niveau (siehe Timo Hildebrand vom FC Schalke beim Championsleague Spiel in Chelsea). Das Problem an der Stelle ist eher, dass die ESV Mädels zur Zeit leider nicht in der Lage sind einen solchen Rückschlag wegzustecken um dann schnellstmöglich zum Gegenschlag auszuholen.





Das Spiel ging dank der schlechten Leistung in der zweiten Halbzeit mit 0:4 an Mehring. Schade eigentlich. Hätte man das Niveau der ersten Halbzeit halten können, wäre mindestens 1 Punkt drin gewesen. So bleiben unsere ESV Mädels aktuell mit 1 Punkt Tabellenletzter. Dennoch ist es ein Erfolg in der aller ersten Saison generell einen Punkterfolg gefeiert und Tore erzielt zu haben.

Die ESV Mädels werden aber auf keinen Fall aufgeben. Auch im Winter gibt es für unsere Mädels viel zu tun. Trainieren, Trainieren, Trainieren und hier und da ein kleiner Leckerbissen. Am 20.12.2013 findet beim ESV Mühldorf die Weihnachtsfeier der ESV Mädels statt. Am 11.01.2014 spielen unsere Mädels (wie schon letztes Jahr) bei den Landkreismeisterschaften im Damenfußball ausgerichtet vom TSV Polling. Am 09.02.2014 dann das Highlight der Hallensaison 2013/2014 für unsere ESV Mädels - der ESV Damencup 2014!

Wir freuen uns drauf!



Spvgg Jettenbach vs. ESV Mühldorf - 5:1

Ein gutes Spiel lieferten die ESV Mädels in Jettenbach ab. Verloren aber dennoch deutlich mit 5:1. Wie schon in Pleiskirchen legte man eine super erste Halbzeit hin und musste sich dann doch geschlagen geben. Personell ist die Mannschaft weiterhin am Limit. Von 15 aktiven Spielern bleiben aktuell noch 8 übrig - eigentlich viel zu wenig für den laufenden Spielbetrieb. Die Mädels beißen sich aber trotz teils deutlicher Niederlagen durch, was in dieser Spielklasse unter den vorherrschenden Umständen nicht selbstverständlich ist.

In Jettenbach standen die Mädels zunächst extrem gut und konnten in Form von Mirjam Eber in der 13. Minute mit 0:1 in Führung gehen. Die ESV Abwehr stand zunächst stabil. Antonia Gumpinger - eigentlich Feldspielerin - machte ihre Sache im Tor gut. Kurz vor der Halbzeit dann Jettenbach mit dem Ausgleich. Halbzeitstand also 1:1 Unentschieden.

In der zweiten Halbzeit verpasste es der ESV nachzulegen. Man weiß nicht, was der Jettenbacher Trainer seinen Mädels mit auf den Weg gegeben hat - es war offensichtlich das Richtige. Das Spiel entschied sich nämlich in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit. Jettenbach mit 4 Treffern in den Minuten 48, 51, 55, 60 und das Spiel war gelaufen. Der ESV hatte ohne schlagkräftige Ersatzspieler leider erneut keine Chance mehr zu reagieren. Es fehlen einfach zu viele Stammkräfte.

Dennoch konnte man gerade in der ersten Halbzeit lange führen. Ohne die vielen Ausfälle wäre - wie auch gegen Pleiskirchen - minimum 1 Punkt drin gewesen. Seis drum. Es müssen in diesem Jahr jetzt noch 2 Spiele gespielt werden um die Hinrunde abzuschließen. Danach können sich die verletzten und kranken Spielerinnen erholen, bevor die ESV Mädels dann am 09.02.2013 den ESV Damencup ausrichten.




DJK Pleiskirchen vs. ESV Mühldorf - 6:1

Man möchte es schon fast "unglaublich" nennen, was sich bei den ESV Mädels abspielt. Kurz vor Saisonbeginn verletzte sich Torfrau Sabrina Bieber schwer und fällt nun die Ganze Vorrunde aus. Vor zwei Wochen in Kay verletzte sich Ersatztorfrau Bianca Attenhauser schwer und fällt aktuell ebenfalls aus. Heute im Spiel gegen Pleiskirchen wurde die mittlerweile dritte Torfrau - Melanie Treml - übel niedergestreckt, ist nun ebenfalls verletzt (Bänderriss) und wird ebenfalls lange ausfallen. 3 Torfrauen in 6 Wochen zu verlieren ist nicht nur kurios sondern bringt die ESV Mädels langsam personell gesehen in Bedrängnis.

Das Spiel in Pleiskirchen stand bereits von Anfang an unter schlechten Sternen. Nachdem Bianca Attenhauser und Sabrina Bieber sowieso ausfallen sagten für das Spiel auch noch Chantal Alker (Urlaub) und Julia Lechertshuber (goldene Hochzeit der Großeltern) ab. Antonia Gumpinger erschien nicht zum Treffpunkt. Zehenbruch. Den einzigen Lichtblick lieferte aus personeller Sicht Saskia Raspl, die nach langer Verletzungspause endlich ihr erstes Saisonspiel bestreiten konnte.





Das Spiel in Pleiskirchen begann mit einem Doppelschlag der Pleiskirchner Damen. Der ESV verschläft die Anfangsphase und liegt schnell 2:0 zurück. Beim 1:0 rutscht ein flacher Ball gleich zwei ESV Abwehrspielerinnen durch die "Hosenträger", die Pleiskirchner Angreiferin sagt "Danke" und schiebt trocken zum 1:0 ein. Beim 2:0 ist ESV Torfrau Melanie Treml nicht auf der Höhe des Geschehens und greift daneben. Danach stabilisiert sich der ESV und kommt zu einigen guten Aktionen, der Anschlusstreffer blieb zunächst leider aus. Dann ein langer Ball in Richtung ESV Strafraum. ESV Torfrau Melanie Treml stürmt heraus, will den Ball mit voller Wucht wegschlagen aber eine Pleiskirchner Angreiferin springt mit Ihrem vollen Körpergewicht in den Schuss, verfehlt den Ball und trifft nur Melanie Treml. Sie versuchte sich zwar dann noch durchs Spiel zu kämpfen, musste in der Halbzeitpause aber ausgewechselt werden. Für Melanie war das Spiel und ist wohl auch die Vorrunde gelaufen. Es ging direkt - mit Verdacht auf eine schwere Bänderverletzung - ins Krankenhaus.

Der ESV ließ sich dadurch zunächst aber nicht beeindrucken. Nicole Rothe setzt sich super durch, wird im Strafraum gelegt - ein Pfiff! Elfmeter für den ESV! Andrea Bachmeier schreitet zum Punkt und ... TRIFFT! Der so wichtige Anschlusstreffer vor der Pause. In der Halbzeit musste der ESV dann umstellen. Libero Saskia Raspl begab sich als Feldspieler ins Tor. Mirjam Eber übernahm Saskia Raspls Libero Position. Der ESV versuchte zu Beginn der zweiten Halbzeit wirklich Alles, konnte aber extrem Ersatzgeschwächt nicht den Druck entwickeln, den es braucht, um ein Spiel zu drehen. Stattdessen Pleiskirchen mit einer Ecke. Der ESV dachte sich "wenn schon Pleiten, Pech und Pannen, dann richtig" und bugsierte den Ball in Form von Nicole Rothe ins eigene Tor. Jetzt auch das noch. Ein Eigentor zur wichtigen 3:1 Führung aus Pleiskirchner Sicht.

In der Folge konnte sich Saskia Raspl als Notlösung im Tor noch mit einigen sehr guten Paraden beweisen. Sie machte schon in der ersten Halbzeit als Libero eine super Figur, bevor Sie sich auch in der zweiten Halbzeit, als Feldspieler-Torfrau, alles andere als schlecht anstellte. Pleiskirchen kam dann noch zu einigen weiteren Treffern. Der ESV konnte wegen der vielen Ausfälle leider nicht mehr wechseln und kam gegen die personell besser besetzten Pleiskirchner einfach nicht mehr an. Dennoch gab "der Rest" der ESV Mädels alles. Die fast 30 ESV Ultras, die das Spiel bei eisigen Temperaturen verfolgten feuerten die ESV Mädels bis zur letzten Minute an - ein großes Lob an dieser Stelle sowohl an die Mädels als auch an die vielen Fans.

Zum Glück haben die ESV Mädels nun erstmal eine Woche spielfrei. Jetzt können sich alle Verletzten erholen um dann, gegen Jettenbach in 2 Wochen endlich wieder Punkte zu machen. An der Stelle nochmal die besten Genesungswünsche an alle verletzten Spielerinnen.





ESV Mühldorf vs. TSV Reischach - 1:4

Einen sehr schlechten Tag erwischten unsere ESV Mädels am vergangenem Sonntag. Nachdem viele Stammkräfte ausfallen erhoffte man sich gegen einen ebenfalls mit personalproblemen kämpfenden TSV Reischach wenigstens einen Punkt. Dies klappte leider nicht. Trotz Treppenlaufen, speziellem Zweikampftraining und einer insgesamt sehr erfolgreichen Trainingswoche schafften es die ESV Mädels nicht die Leistung aus den Trainings auf den Platz zu bringen bzw. das im Training einstudierte umzusetzen. So war es dann auch ein leichtes für den TSV Reischach erst 0:1 in Führung zu gehen und wenig später auf 0:2 zu erhöhen. Bei beiden Toren kommen die Reischacher Damen über die rechte Seite. Die Reischacher Angreiferin läuft bei beiden Toren in einem weiten Bogen um die ESV Abwehr herum, passt nach innen wo zweimal eine Reischacherin meilenweit ohne Gegenspielerin auftaucht - so kann man nicht Verteidigen, wenn man ein Spiel gewinnen will.





In der zweiten Hälfte der ESV dann besser. Nicole Rothe mit einer sehr guten Einzelaktion zum 1:2 Anschlusstreffer - danach verflachte das Spiel mit jeder Minute mehr. Fünf Minuten vor dem Ende, versuchte man dann nochmal Druck aufzubauen. Libero Andrea Bachmeier wurde zusätzlich nach vorne beordert - ein ähnlicher Schachzug brachte bereits gegen Alzgern einen Punkt. Dieses mal waren die übrig gebliebenen Verteidiger aber nicht in der Lage den Reischachern standzuhalten. Nur 30 Sekunden später ein Angriff der Reischacher, die Verteidiger wieder mehr Zuschauer als Spieler und das 1:3 aus ESV Sicht. Das Spiel war gelaufen. Reischach erzielte im Anschluss dann noch das verdiente 1:4.

Fazit: Nachdem Sabrina Bieber, Bianca Attenhauser und Saskia Raspl weiterhin verletzungsbedingt ausfallen und Steffi Bazelt bzw. Janine Schmid immer noch nicht spielberechtigt sind fallen am kommenden Samstag gegen Pleiskirchen auch noch Chantal Alker und Julia Lechertshuber aus. Es fallen 7 von 15 Spielerinnen weg. Das ist nicht zu kompensieren. Ob bzw. wie man das Spiel in Pleiskirchen bestreiten kann, wird sich im Laufe der Woche zeigen.

SV Kay vs. ESV Mühldorf (Damen) - 13:0

Die Damenmannschaft vom SV Kay ist eine der stärksten Mannschaften in unserer Gruppe. Dass eine Niederlage - auch wegen der vielen Ausfälle (Raspl verletzt. Bieber verletzt. Alker grippisch. Bazelt / Schmid noch nicht spielberechtigt.) - fast unausweichlich war, wurde schon beim Aufwärmen klar. Während der ESV alle verfügbaren Spieler aufbieten musste um überhaupt antreten zu können, war die Bank beim SV Kay prall gefüllt. In der ersten Halbzeit brauchten sich die ESV Mädels aber nicht verstecken. Es wurde vor allem defensiv sehr gut gearbeitet. Bis auf 3 individuelle Fehler gab es in der ersten Halbzeit nichts, worüber man sich große Sorgen hätte machen müssen. Der SV Kay zwar extrem spielstark aber noch ohne große Durchschlagskraft. Halbzeitstand 3:0 für den SV Kay.





Nach der Halbzeitpause die ESV Mädels im Tiefschlaf. Null Laufbereitschaft. Null Einsatz - aus ESV Sicht eine Katastrophe. Nur 5 Minuten nach Anpfiff der zweiten Halbzeit stand es 6:0. Torhüterin Bianca Attenhauser nun völlig von der Rolle legte den Gegenspielern reihenweise Treffer auf. Weder von Abwehr noch vom Mittelfeld etwas zu sehen. Ratz Fatz folgten das 7:0, 8:0, 9:0. Der ESV nicht mehr anwesend und mit weiteren haarsträubenden Fehlern. Es entwickelte sich ein regelrechtes Fußball-Desaster. Eine Szene die die Abläufe in der zweiten Halbzeit gut beschreiben: Die Mädels vom SV Kay erzielen einen Treffer. Anstoß für den ESV. Eine ESV Spielerin drischt den völlig ohne Bedrängnis Ball vom Anstoß in Richtung eigenes Tor. Ecke für Kay. Tor für Kay. Der SV Kay erzielte im Schnitt in der zweiten Halbzeit alle 4 Minuten ein Tor - 10 Tore in 40 Minuten. Das sagt alles über die fußballerische Leistung unserer Mädels in der zweiten Halbzeit aus.

Die Trainer Michael Bachmeier und Christoph Annabrunner ordneten nach dem Spiel wegen der desaströsen Leistung in der zweiten Halbzeit sofort eine Straftrainingswoche ein. Montag Lauftraining. Dienstag reguläres Training. Mittwoch Lauftraining. Freitag Lauftraining. Wegen des mangelhaften Einsatzes in der zweiten Hälfte ist das die richtige Entscheidung. Die Mädels brauchen kraft für mehr als 40 Minuten sonst bleiben solch desaströse Niederlagen keine Seltenheit.  Zu allem Überfluss wird die Verletztenliste immer länger: Bianca Attenhauser, Saskia Raspl und Sabrina Bieber fallen noch mehrere Wochen wegen Bänderrissen aus. Bazelt und Schmid sind immer noch nicht spielberechtigt - Bazelt sogar erst ab dem 01.01.2014. Wenn von 15 Spielerinnen 5 Spielerinnen ausfallen ist das auch in der Freizeitliga kaum zu kompensieren. Jetzt heißt es nach vorne schauen. Am Sonntag kommt mit dem TSV Reischach ein vermeintlich schwächerer Gegner zum ESV - hier zu Punkten wäre wichtig um wieder Selbsvertrauen zu gewinnen.