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SV Kay vs. ESV Mühldorf (Damen) - 13:0

Die Damenmannschaft vom SV Kay ist eine der stärksten Mannschaften in unserer Gruppe. Dass eine Niederlage - auch wegen der vielen Ausfälle (Raspl verletzt. Bieber verletzt. Alker grippisch. Bazelt / Schmid noch nicht spielberechtigt.) - fast unausweichlich war, wurde schon beim Aufwärmen klar. Während der ESV alle verfügbaren Spieler aufbieten musste um überhaupt antreten zu können, war die Bank beim SV Kay prall gefüllt. In der ersten Halbzeit brauchten sich die ESV Mädels aber nicht verstecken. Es wurde vor allem defensiv sehr gut gearbeitet. Bis auf 3 individuelle Fehler gab es in der ersten Halbzeit nichts, worüber man sich große Sorgen hätte machen müssen. Der SV Kay zwar extrem spielstark aber noch ohne große Durchschlagskraft. Halbzeitstand 3:0 für den SV Kay.





Nach der Halbzeitpause die ESV Mädels im Tiefschlaf. Null Laufbereitschaft. Null Einsatz - aus ESV Sicht eine Katastrophe. Nur 5 Minuten nach Anpfiff der zweiten Halbzeit stand es 6:0. Torhüterin Bianca Attenhauser nun völlig von der Rolle legte den Gegenspielern reihenweise Treffer auf. Weder von Abwehr noch vom Mittelfeld etwas zu sehen. Ratz Fatz folgten das 7:0, 8:0, 9:0. Der ESV nicht mehr anwesend und mit weiteren haarsträubenden Fehlern. Es entwickelte sich ein regelrechtes Fußball-Desaster. Eine Szene die die Abläufe in der zweiten Halbzeit gut beschreiben: Die Mädels vom SV Kay erzielen einen Treffer. Anstoß für den ESV. Eine ESV Spielerin drischt den völlig ohne Bedrängnis Ball vom Anstoß in Richtung eigenes Tor. Ecke für Kay. Tor für Kay. Der SV Kay erzielte im Schnitt in der zweiten Halbzeit alle 4 Minuten ein Tor - 10 Tore in 40 Minuten. Das sagt alles über die fußballerische Leistung unserer Mädels in der zweiten Halbzeit aus.

Die Trainer Michael Bachmeier und Christoph Annabrunner ordneten nach dem Spiel wegen der desaströsen Leistung in der zweiten Halbzeit sofort eine Straftrainingswoche ein. Montag Lauftraining. Dienstag reguläres Training. Mittwoch Lauftraining. Freitag Lauftraining. Wegen des mangelhaften Einsatzes in der zweiten Hälfte ist das die richtige Entscheidung. Die Mädels brauchen kraft für mehr als 40 Minuten sonst bleiben solch desaströse Niederlagen keine Seltenheit.  Zu allem Überfluss wird die Verletztenliste immer länger: Bianca Attenhauser, Saskia Raspl und Sabrina Bieber fallen noch mehrere Wochen wegen Bänderrissen aus. Bazelt und Schmid sind immer noch nicht spielberechtigt - Bazelt sogar erst ab dem 01.01.2014. Wenn von 15 Spielerinnen 5 Spielerinnen ausfallen ist das auch in der Freizeitliga kaum zu kompensieren. Jetzt heißt es nach vorne schauen. Am Sonntag kommt mit dem TSV Reischach ein vermeintlich schwächerer Gegner zum ESV - hier zu Punkten wäre wichtig um wieder Selbsvertrauen zu gewinnen.